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Nachhaltig Dämmen mit EPS: 3 Fragen an Sabine Flamme

Als Leiterin der Arbeitsgruppe Ressourcen des IWARU (Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen, Umwelt) an der FH Münster beschäftigt sich Professorin Dr.-Ing. Sabine Flamme derzeit mit dem Thema der ressourceneffizienten Nutzung von qualitätsgesichertem Sekundär-EPS. Dabei setzt sie sich intensiv mit aktuellen Fragestellung zur Verwertung von EPS auseinander und entwickelt neue Lösungsansätze.


Von der linearen Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft: Dieser Herausforderung muss sich die EPS-Branche gerade stellen – vor allem der Umwelt zuliebe. Doch bei WDVS mit EPS gestaltet sich die Wiederverwertung schwierig, da im rückgebauten Dämmsystem verschiedene Baustoffe – Putz, Armierungsgewebe, Dämmstoff – enthalten sind. Ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft ist deswegen die Erforschung von Möglichkeiten, wie sich das rückgebaute Verbundmaterial in einzelne Komponenten auftrennen lässt. Diese könnten anschließend einzeln aufbereitet und dem Recycling zugeführt werden. Darüber hinaus muss es "für dieses Material Aufbereitungsverfahren geben, damit es in verschiedene Verwertungwege gehen kann", so Flamme. Neue Ansätze sind jedoch vielversprechend.

Herausgeber: FSDE

Erscheinungsdatum: 11. Februar 2020

 

 





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