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Dach-
dämmung mit EPS


Dort wo eine Dämmung dauerhaft Feuchtigkeit und Witterung ausgesetzt ist, so wie es bei einer Dachdämmung der Fall ist, eignet sich EPS besonders gut als Dämmmaterial. Es verwittert nicht, hält hohen Temperaturschwankungen problemlos stand, weist eine hohe Druckbelastbarkeit auf und ist wasserabweisend sowie praktisch unverrottbar. Vor allem aber ist EPS deutlich leichter als andere Dämmstoffe – ein Vorteil speziell für die Anwendung bei Flachdächern.


Für die Flachdachdämmung werden spezielle Dämmplatten aus EPS hergestellt

Bei Flachdächern kommen die Stärken von EPS zum Tragen

Flachdächer, wie sie vor allem bei Gewerbegebäuden, aber auch im Wohnbau, z. B. bei Mehrfamilienhäusern und Passivhäusern zum Einsatz kommen, stellen besondere Anforderungen an den gewählten Dämmstoff. Statik, Gewicht, Witterungseinflüsse, Temperaturbelastungen und die Ableitung des Oberflächenwassers sind zu berücksichtigen, um einen dauerhaften und belastbaren Flachdachbau zu gewährleisten. EPS hat sich hier aufgrund seiner Materialeigenschaften als Dämmstoff bewährt.

 


Leicht und unempfindlich gegen Wasser

Soll das Flachdach beispielsweise begrünt oder als Terrasse genutzt werden, muss nicht nur die Tragfähigkeit der Baukonstruktion, sondern auch die Stabilität des Dämmmaterials selbst gewährleistet sein. Bei äußeren Schäden der Dachkonstruktion nimmt EPS darüber hinaus nahezu kein Wasser auf, im Gegensatz zu anderen Dämmstoffen, die sich vollsaugen können.

EPS-Dämmung bildet eine ideale Basis für nutzbare Flachdächer

Prüfung Druckbelastung. Zwick GmbH & Co. KG, 2018 Die Druckfestigkeit von EPS wird in Labors gründlich geprüft

Formstabil und druckfest

Aus diesen Gründen eignet sich EPS, besonders die noch effizientere graue Variante, bestens für die Flachdachdämmung, denn das Material ist dauerhaft formstabil sowie druckfest und kann aufgrund des handlichen Plattenformats schnell und einfach verlegt sowie passgenau zugeschnitten werden. Dämmplatten aus EPS sind für die Flachdachdämmung zertifiziert und funktionssicher.


EPS eignet sich auch für die Dämmung von Steildächern

Je nachdem, wie der Raum unter dem Dach genutzt wird, kommen verschiedene Methoden der Dachdämmung infrage. Möglich ist eine Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches selbst.

Wenn der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt wird, bietet sich das kostengünstige Dämmen der obersten Geschossdecke an. Das Dach wird dabei nicht gedämmt. So ist die zu dämmende Fläche kleiner und die handwerkliche Ausführung vergleichsweise einfach. Das Dachgeschoss wird jedoch nicht mehr vom Rest des Hauses mit beheizt, sodass die Nutzungsmöglichkeiten selbst bei einer begehbaren Ausführung auf Lagerung beschränkt sein werden. Für diese Art der Dämmung ist EPS sehr gut geeignet.

Die Dämmung der obersten Geschossdecke kann begehbar oder nicht begehbar ausgeführt werden

Zwischen-, Unter- und Aufsparrendämmung

Wenn das Dachgeschoss genutzt werden soll, ist die etwas aufwendigere Alternative zu wählen, die Dämmung des Daches selbst. Hier gibt es drei Varianten, für die es ebenfalls Dämmsysteme mit EPS-Platten gibt. Welches Material für das jeweilige Dach das richtige ist, sollte ein erfahrener Planer entscheiden.


Dämmmaterial wird zwischen zwei Dachsparren befestigt

Bei einer Zwischensparrendämmung wird das Dämmmaterial zwischen den Dachsparren angebracht, was nur einen geringen bis gar keinen Wohnraumverlust verursacht. Um Fugen zwischen den Dachsparren und dem Dämmmaterial zu vermeiden und damit die Bildung von Wärmebrücken zu verhindern, muss diese Art der Dämmung unbedingt von einem Fachmann ausgeführt werden. Sonst können schwerwiegende Bauschäden und Schimmel die Folge sein. Bei unter Wärmeeinwirkung sehr beweglichen Dachsparren bietet sich ein flexibles Dämmmaterial wie z. B. Glaswolle an.


Eine weitere Möglichkeit, ein Dach effektiv zu dämmen, ist die Platzierung von Dämmplatten unterhalb der Dachsparren. Das Besondere an der Untersparrendämmung ist, dass sie auch als eine Ergänzung zu einer (eventuell schon bestehenden) Zwischensparrendämmung fungieren kann. So lassen sich Wärmebrücken zusätzlich vermeiden und auch bei geringer Sparrentiefe kann effektiv Energie eingespart werden. Gerade zur Abstimmung mit einer bereits bestehenden Dachdämmung sollte jedoch ein Experte befragt werden, der auch geeignete Dämmmaterialien empfehlen kann. Um den Wohnraumverlust gering zu halten, wird hier häufig Polyurethan (PU) eingesetzt.

Viele Systeme zur Untersparrendämmung verfügen bereits über die notwendige Innenverkleidung

Die Aufsparren- oder Aufdachdämmung stellt die aufwendigste aber effektivste Variante der Dachdämmung dar

Für eine Aufsparrendämmung müssen die Dämmplatten oberhalb der Dachsparren platziert werden. Das heißt, sie ist mit einer neuen Dacheindeckung verbunden und lohnt sich deswegen vor allem dann, wenn sowieso Arbeiten am Dach notwendig sind. EPS ist für diese Anwendung sehr gut geeignet, da es der Druckbelastung durch die Dacheindeckung standhält. Aufgrund der geringeren Dämmstoffdicke kommt jedoch auch bei der Aufsparrendämmung häufig Polyurethan zum Einsatz.


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08.11.2018 13:56:29