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EPS an der Fassade


Eine Fassadendämmung verbessert den energetischen Zustand eines Gebäudes in vielen Fällen äußerst wirkungsvoll, indem sie den Wärmeverlust der Gebäudehülle deutlich reduziert. Sie hilft nicht nur, Heizenergie zu sparen und damit die Umwelt zu schonen, sondern verbessert auch das Wohnklima, schützt die Bausubstanz und steigert den Wert einer Immobilie. EPS bietet im Vergleich zu anderen Materialien viele Vorteile und hat sich als ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoller Fassadendämmstoff bewährt.


EPS an der Fassade: eine Erfolgsgeschichte

Styropor kommt bei der Fassadendämmung am häufigsten zum Einsatz. Etwa zwei Drittel aller Fassadendämmungen werden mit dem Kunststoff, heute bereits meist in seiner grauen, grafithaltigen Variante, ausgeführt. Und das nicht ohne Grund: Expandiertes Polystyrol ist äußerst kostengünstig, leicht zu verarbeiten und hat ausgezeichnete Dämmeigenschaften. Um den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit einem geforderten Wärmedurchgangskoeffizient von U = 0,24 W/(m²K) für die gedämmte Wand gerecht zu werden, muss die Dämmstoffdicke mit Styropor, speziell mit grauem EPS, in den wenigsten Fällen mehr als 14 cm betragen.


Für die skulpturale Qualität unserer Projekte bietet eine Ausführung als Putzfassade mit EPS/ WDVS oft sehr gute Möglichkeiten – besonders wenn es darum geht, räumliche Tiefe zu erzeugen.

Claudia Meixner, Meixner - Schlüter - Wendt Architekten



Bei Hausbesitzern und Handwerk beliebt

Das geringe Gewicht von EPS (je nach Anwendung und Produkt ca. 12-35 kg/m³) ist ein für Lagerung und Transport nicht unerhebliches Argument. Auch in der Verarbeitung ist diese Eigenschaft von Vorteil: Der passgenaue Zuschnitt für Ecken und Aussparungen wie Türen, Fenster, Simse oder Dachübergänge ist z. B. per Heißdrahtschneiden der Dämmplatten problemlos möglich. Auf der Baustelle können EPS-Dämmplatten außerdem ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Atemmasken oder Schutzanzüge verarbeitet werden, da sie faserfrei sind.


Robust, langlebig und wirtschaftlich

EPS ist sehr langlebig weil nahezu unverrottbar und dennoch recyclingfähig. Auch nach Jahrzehnten an der Fassade weist Styropor, anders als andere Dämmstoffe, eine gleichbleibend hohe Dämmwirkung auf, da die eingeschlossene Luft ihre Isoliereigenschaften jahrzehntelang beibehält. EPS widersteht darüber hinaus dauerhaft Feuchtigkeit und ist gegen thermische und physische Belastungen äußerst robust.

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beobachtet seit den 70er Jahren verschiedene gedämmte Objekte und erstattet regelmäßig Bericht zu deren Zustand. Zehn der elf Gebäude waren bei der letzten Beurteilung “praktisch ohne Mängel”. Das Fazit der Experten: “Es sind Systeme dabei, die von 14 bis zu 29 Jahren keinen Renovierungsanstrich erhielten, aber dennoch keine technischen Mängel in Form von Rissen, Blasenbildungen oder größeren Putzablösungen zeigen.” Lediglich ein Dämmsystem wies aufgrund einer unsachgemäßen Überarbeitung “geringe bis größere Mängel” auf. “Dieses Beispiel”, so die Autoren, “belegt die Bedeutung systemkompatibler Materialauswahl”. Die Veröffentlichung finden Sie hier.

Langzeitverhalten WDVS. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, 2015 Die vom Fraunhofer IBP beobachteten Objekte sind “praktisch ohne Mängel”

Alte Dämmungen müssen nicht unbedingt rückgebaut werden

Sollten Außenputz und Anstrich eines vor vielen Jahrzehnten gedämmten Hauses doch einmal Schäden aufweisen oder aktuellen energetischen Anforderungen nicht mehr gerecht werden, lässt sich eine EPS-gedämmte Fassade in vielen Fällen einfach mit einer neuen Styropor-Dämmschicht “aufdoppeln”, da die alte Fassade nur ein relativ geringes zusätzliches Gewicht tragen muss. Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM bestätigt: “In vielen Fällen wird die Aufdoppelung energetisch suboptimaler WDVS vor allem dann sinnvoll sein, wenn ohnehin Instandhaltungsmaßnahmen anfallen.”


Styropor und Architektur

Der leichte und flexible Baustoff EPS lässt sich nicht nur einfach montieren, er eröffnet dem Bauherren darüber hinaus vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten seiner Fassade. Vorgefertigte Profil- und Zierelemente lassen Raum für klassische ebenso wie für moderne Fassadengestaltung. So gibt es zwar immer wieder Fälle, in denen eine ursprünglich ansehnliche Fassade in eine lieblos geplante Dämmschicht “eingepackt” wurde, doch in den Händen eines Architekten, der sein Handwerk versteht, geschieht das genaue Gegenteil: Unscheinbare 60er-Jahre-Häuser erhalten dank gut geplanter EPS-Dämmung Dreidimensionalität und Struktur.



Dämmplatte und Dämmsystem

Styropor ist aus vielen Gründen der beliebteste Fassadendämmstoff. Doch mit der Wahl des Materials ist es noch nicht getan: Wie viele andere Bauprodukte steht auch EPS an der Fassade im steten Zusammenspiel mit anderen Komponenten wie z. B. Klebe- und Putzschichten, Armierungsgewebe oder Befestigungsdübeln. Diese präzise aufeinander abgestimmten Komponenten werden zusammen mit der Dämmplatte als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verkauft und dürfen nur in den vom Systemhersteller ausgewiesenen Kombinationen verwendet werden, um den in Deutschland geltenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.

Ein WDVS besteht aus präzise aufeinander abgestimmten Komponenten

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08.11.2018 13:56:20