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Die Zukunft des EPS-Recyclings


Dank der PolystyreneLoop Initiative wird eine nachhaltige und ökologische Kreislaufwirtschaft für EPS Dämmstoffe mit dem früheren Flammschutzmittel HBCD immer weiter vorangetrieben. Eine erste Pilotanlage wird gerade gebaut.



Die PS-Loop Initiative arbeitet daran, den Kreislauf von EPS weiter zu schließen.

Auf dem Weg zu einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft

Über 70 Unternehmen entlang der gesamten EPS-Wertschöpfungskette engagieren sich in der PS-Loop Initiative. Ihr Ziel: Rückgebaute EPS-Dämmstoffe, die das bis 2015 eingesetzte Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) enthalten, aufzubereiten und zu hochwertigem neuen EPS weiterzuverarbeiten, um so den Kreislauf des Dämmstoffs vollständig zu schließen.

Daher war es notwendig, spezielle Lösemittelverfahren voranzubringen, mit deren Hilfe HBCD-haltiges Alt-EPS nicht mehr energetisch verwertet werden muss, sondern vom Flammschutzmittel getrennt und anschließend wieder vollständig dem Produktkreislauf zugeführt werden kann.


Lösemittelverfahren im Test: Erste
Anwendungsversuche

Dank ihrer Möglichkeiten, Kleinmengen an EPS in Laboranlagen herzustellen, konnte die SUNPOR Kunststoff GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IVV das PS-Loop-Projekt mit weiterführenden Versuchen unterstützen und stellte dafür obendrein das Ausgangsmaterial zur Verfügung. Dabei wurde die Wirksamkeit neuer Lösemittelverfahren an rückgebautem WDVS aus HBCD-haltigem EPS im Labormaßstab untersucht sowie notwendige Kriterien evaluiert, um das Verfahren auch großtechnisch umsetzen zu können.

Mit Hilfe dieser Technik wird das Polystyrol unter Aufrechterhaltung der Polymerkette aus dem EPS gelöst. Hierbei werden die Polymerketten auf molekularer Ebene gewaschen, bleiben unverändert erhalten und können so wieder in ihrer ursprünglichen Anwendung eingesetzt werden.

Damit ist es möglich, HBCD und weitere Verunreinigungen selektiv aus dem rückgebauten Dämmmaterial auszuschleusen und das enthaltene Brom rückzugewinnen. Das Brom kann schließlich zur Herstellung des neuen, seit 2015 verwendeten Flammschutzmittels Polymer-FR verwendet werden.

Der rückgebaute EPS-Dämmstoff wurde mit Hilfe der Lösemittelverfahren zu Polystyrol-Granulat recycelt. Dabei wurde das behandelte EPS aufgelöst und so das Polystyrol von Flammschutzmitteln und sonstigen Verunreinigungen befreit. Anschließend wurde das dabei entstandene Granulat von Sunpor in neues EPS umgewandelt, welches das Flammschutzmittel Polymer-FR enthielt. Dieses weist die hohe Qualität von Neuware auf und erfüllt alle Anforderungen, die beispielsweise für die Anwendung in Wärmedämmverbundsystemen erforderlich sind.


Das Recycling-Verfahren


Mit dem Lösemittelverfahren wird Polystyrol aufgelöst und feste Verunreinigungen sowie Additive wie HBCD abgetrennt.

Ergebnis: Das recycelte EPS entspricht höchsten Qualitätsanforderungen

Die Ergebnisse der ersten Laborversuche waren wichtige Schritte zu einem geschlossenen Produktkreislauf. Dank der neuen Verwertungsmöglichkeit kann rückgebautes EPS bald effektiv und sauber recycelt werden und leistet damit einen wertvollen Beitrag zu mehr Umweltschutz.


Durch den PolyStyreneLoop können nun neue Technologien genutzt werden, die mit unserem hohen Qualitätsanspruch übereinstimmen. Deshalb setzen wir uns bei Sunpor aktiv für diesen nachhaltigen und somit zukunftsfähigen Weg ein.

Roman Eberstaller, CEO Sunpor



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09.09.2020 11:39:16

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